Krönender Abschluss des Jubiläumsjahres 500 Jahre Reformation!

Unter dem Motto „Wie sie leuchtet! Die Wartburg im Lutherjahr 2017“

wurde das UNESCO Weltkulturerbe stimmungsvoll und mit großem Respekt mittels Soundinstallation, Videomapping und Projektionen im Geiste der Reformation einzigartig in Szene gesetzt.

An den beiden letzten Oktobertagen und am 1. November strömten tausende Besucher auf die Wartburg, um sich dieses Lichtspiel anzusehen. Regisseur Dietmar Thal drehte eigens für dieses Projekt einen zweiminütigen Kurzfilm, der an die Ostfassade der Wartburg projeziert wurde.

Die Burg im Ganzen wurde in ein tiefes Rot getaucht. Beim Übertreten der Zugbrücke wurden die Besucher von einer imposanten Klanginstallation überrascht. Im zweiten Burghof war ein 3,50 m hoher Metallzylinder aufgebaut, dessen Licht durch hunderte Löcher an die Fassade des Palas geschickt wurde, wo zudem einige von Luthers Thesen mit dem Morsealphabet übersetzt wurden.

Es war ein beeindruckendes Ereignis, welches bereits im November 2016 zur Eröffnung des Reformationsjubiläums stattfand. Damals jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nun konnten sich alle Eisenacher und Eisenacherinnen sowie alle Gäste der Wartburgstadt selbst ein Bild davon machen und das Jubiläumsjahr gebührend abschließen.

Die Nationale Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ kann man noch bis zum 5. November besuchen – bisher war die Ausstellung mit mehr als 300.000 Besuchern ein wahrer Erfolg.



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