Azubi-Tag in Eisenach

Ausflug in das Thüringer Weingut Bad Sulza

„Oh man muss es denn so früh losgehen?“, dachten sich wohl die Meisten von uns, als wir am Bahnhof in Eisenach auf unseren Zug warteten. Denn am Dienstag, den 26.02.2019, wurden alle Auszubildenden des Romantik Hotels auf der Wartburg und des Steigenberger Hotels Thüringer Hof, begleitet von den Serviceleiterinnen Frau Ute Bach und Frau Constance Kallenbach zu einem Besuch des Weinguts Bad Sulza eingeladen.

Als wir gegen 10:45 Uhr dort ankamen, wurden wir ganz herzlich von Herrn Claus, dem Winzer des Weinguts, begrüßt und starteten sogleich unseren Rundgang durch das sogenannte „Sonnendorf“. Dieser begann im Tankkeller, in dem Weintanks aus Edelstahl mit einem Füllvolumen bis zu 23000 Liter stehen. Dort durften wir unseren ersten Wein des Tages probieren, einen Grauburgunder mit Resthefe. Anschließend führte uns der Winzer durch das Fasslager, oder wie er es nennt, seine „Barrique Spielwiese“. Dort sahen wir Fässer aus verschiedensten Jahrgängen und nachdem wir nun also wussten, welchen Einfluss diese auf den Wein haben, durften wir aus einem dieser Fässer, einen fast ausgereiften Weißburgunder probieren.

Auch über den Versand und die Verschlusstechnik der Weine hat uns Herr Claus bestens informiert und uns gezeigt, wie viel Handarbeit doch noch hinter einem solch großen Betrieb steckt. Damit uns die Süße des Weins und das schöne Wetter nicht zu Kopf steigen, wurden wir zu einer kleinen Stärkung eingeladen. Anschließend hatten wir das Vergnügen in den Genuss von 6 weiteren Weinen zu kommen und mit dem Profi zusammen, die kleinsten Geschmacksnuancen zu ermitteln. Nach guter Überzeugungskraft des zweiten und dritten Lehrjahres durften wir auch noch je einen Rosé- und einen Rotwein, neben den Weißweinen, probieren.

Den Abschluss dieses lehrreichen Tages bildete ein Spaziergang über den Weinberg bei bestem Wetter, wo wir ebenfalls noch einige interessante Infos mit auf den Weg bekamen. Nach einer herzlichen Verabschiedung und tosendem Applaus begaben wir uns auf den Rückweg zum Bahnhof, um unseren Zug dank der Worten: „Wir haben nur noch 3 Minuten, los geht’s!“ in gastronomischer Geschwindigkeit auf die Sekunde genau zu erreichen.



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