Dresdner Residenz Orchester

Musikland 2020 – „Musik an den mitteldeutschen Höfen“


Musikland 2020 – „Musik an mittedeutschen Höfen“ am 22. Januar 2021

Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Johann David Heinichen, Johann Friedrich Fasch, Johann Adolph Hasse und Antonio Vivaldi

Ausladend und prunkvoll, so wie die Herrscher des 17. und 18. Jh.s sich gern inszenierten, präsentierte sich nicht nur die Architektur jener Zeit, sondern auch die Musik, die an den mitteldeutschen Höfen für Glanz und Unterhaltung sorgte. So steht das Œuvre Carl Philipp Emanuel Bachs und seiner Zeitgenossen mit Werken des 18. Jh.s im Fokus des Konzertprogramms des zweiten Teils unserer Konzertreihe anlässlich des Musiklandes 2020 mit dem Dresdner Residenzorchesters.

Inklusivleistungen

  • 1 Übernachtung im Burgzimmer (Doppelzimmer) inkl. Burgfrühstück vom Buffet
  • Aperitif und Drei-Gang-Menü am Konzertabend
  • 1 Karte für das Konzert des Dresdner Residenz Orchesters im Wappensaal
  • alkoholfreies Pausengetränk
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Die Komposition von Triosonaten begleitete Carl Philipp Emanuel Bach sein Leben lang. Bereits in dessen Jugend haben Vater und Sohn in Leipzig Triosonaten zu Unterrichtszwecken verfasst, als späterer Konzertcembalist in der Hofkapelle des preußischen Kronprinzen Friedrich konzentrierte er sich neben der Komposition von Cembalokonzerten ganz auf diese satztechnisch anspruchsvolle Gattung – ein deutlicher Hinweis auf die Vorliebe des preußischen Hofes für dieses Genre. Die zwei Triosonaten h-Moll WQ 143 und B-Dur WQ 161/2 sind ein Beispiel der meisterhaften kompositorischen Fähigkeiten Bachs vor und während seiner Berliner Zeit.

Des Weiteren erklingen Concerti und Sonaten von Johann David Heinichen, der in seiner sechsjährigen Zeit in Italien insbesondere von Antonio Vivaldi Anregungen empfing und im Anschluss als kurfürstlich-sächsischer Kapellmeister an den Dresdner Hof berufen wurde, weiterhin von Johann Friedrich Fasch, der den anhaltinischen Hof Zerbst während seiner Lebensanstellung als Kapellmeister zu einer Blütezeit höfischer Musikkultur führte, und von Johann Adolph Hasse, der nach Studienaufenthalten und -reisen in Italien 30 Jahre als Hofkapellmeister in Dresden wirkte.

Mit einem Ausflug nach Italien und damit zu Antonio Vivaldis berühmten „La Follia“-Variationen, einem virtuosen Schlagabtausch zweier Geigen in rauschenden Klangflächen, melancholischen Passagen und unverwechselbar venezianischem Ton findet der barocke Konzertabend seinen Abschluss.

 

Prof. Igor Malinovsky | Solo-Violine, Musikalische Leitung

Fotolia  L
ab 183,50 EUR

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