Dresdner Residenz Orchester

Musikland 2020 – „Romantische Phantasien“


Musikland 2020 – „Romantische
Phantasien“ am 29. Oktober 2020

Werke von Mendelssohn, Dvořák, Elgar, Holst und Grieg

Einen weiten Bogen über die Epoche der Romantik schlägt das Programm des Abschlusskonzertes unserer Konzertreihe anlässlich des Musiklands 2020 am 29. Oktober 2020 mit Werken des bedeutendsten Vertreters der Frühromantik, Felix Mendelssohn Bartholdy, mit Kompositionen von Antonín Dvorák und Edvard Grieg, des Spätromantikers Edward Elgar und einer Suite von Gustav Holst, der stilistisch der Spätromantik zugeschrieben wird.

Inklusivleistungen

  • 1 Übernachtung im Burgzimmer (Doppelzimmer) inkl. Burgfrühstück vom Buffet
  • Aperitif und Drei-Gang-Menü am Konzertabend
  • 1 Karte für das Konzert des Dresdner Residenz Orchesters im Wappensaal
  • alkoholfreies Pausengetränk

Im Alter von nur neun Jahren gab Felix Mendelssohn Bartholdy sein Konzertdebüt, und in den darauffolgenden Jahren entfaltete sich das reiche Talent eines der ersten Genies der Romantik. Von seinen frühen Streichersinfonien, die er im Alter von 12 bis 14 Jahren schrieb, in denen Mendelssohn Einflüsse von Bach bis Mozart verarbeitet und die überlieferten Kompositionsmodelle in einer erstaunlichen Leichtigkeit mit seiner eigenen gewandten Tonsprache zu verbinden versteht, werden die Sinfonia Nr. 7 und die frühlingshaft anmutende Sinfonia Nr. 10 „Jugendsinfonie“ zu Gehör gebracht.

Antonín Dvořák schrieb im Alter von 34 Jahren, noch unbehelligt vom späteren Weltruhm, einige seiner inspiriertesten Kammermusiken. Aus ihnen ragt die klangselige Serenade für Streichorchester op. 22 mit ihren wunderschönen böhmischen Melodien voller Wärme und Innigkeit heraus, aus der der 2. Satz „Tempo di Valse“ erklingen wird.

Beseelt von ritterlichen Tugenden und den großen Gestalten des englischen Mittelalters ging Edward Elgar 1892 in der englischen Provinz, noch weit entfernt vom Londoner Musikleben, ans Werk, seine Serenade für Streicher zu schreiben – eines der Werke, mit denen er später die Londoner Konzertsäle erobern sollte.

Die viersätzige St. Paul´s Suite von Gustav Holst fesselt mit schwungvollen, kraftvollen Melodien, einer meisterhaften Orchestrierung und Holsts besonderer Stärke, Melodien miteinander verschmelzen zu lassen, indem er in seiner ganz eigenständigen Musiksprache traditionelle englische Tänze und Volkslieder miteinander vereint.

Zum Höhepunkt des Konzertabends wird Edvard Griegs Suite „Aus Holbergs Zeit“ erklingen, die neben den Streicherserenaden von Dvořák und Tschaikowsky als das dritte große Werk der Spätromantik für Streichorchester gilt. Die spätbarocke Orchestersuite des frühen 18. Jh.s wiederbelebend, eröffnet Grieg die Suite mit einem festlichen Präludium, lässt vier Tanzsätze von träumerisch-schwelgendem Charakter und nordischer Melancholie über rhythmisch ausgelassen-fröhliche Klänge, eine melancholische Air in großer Schlichtheit und von überragender Schönheit bis hin zu einem furiosen Tanz als Schlusspunkt folgen. Dies alles mit den Mitteln des romantischen Streicherklangs und dem charakteristischen Kompositionsstil Edvard Griegs.

 

Prof. Igor Malinovsky | Solo-Violine, Musikalische Leitung

wartburg
ab 183,50 EUR

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